jetzt1zeichen

eine private und ehrenamtliche Initiative von Audi-Mitarbeiter:innen zur Hilfe und Unterstützung von Flüchtlingen aus der Ukraine

зараз1знак - ініціатива співробітників Audi для допомоги та підтримки біженців з України

Aktualisierung vom 1. November 2023

 Der Impuls  

"Gebt jetzt ein Zeichen, ein Signal, dass Beharrlichkeit zum Ziele führt, und dass ihr Schicksal uns berührt."

Was für ein Jahr 2022! Die furchtbaren Bilder des Krieges in der Ukraine, der am 24. Februar begann, haben uns alle sicher sehr beeindruckt. Und als die ersten erschreckenden Bilder zu sehen waren, hörte ich ein altes Lied von Herman van Veen "Signale". "Gebt jetzt ein Zeichen, ein Signal" - wir müssen, wir wollen und wir können etwas tun - dachte ich! Wir, die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Audi, es gilt jetzt1zeichen zu setzen!

Ich sprach mit einer Freundin, Uli Martini, über die Idee. Sie war sofort begeistert und half mit, dies zu organisieren. Schnell waren viele Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden, die Hilfsbereitschaft und die Bereitschaft zum pragmatischen Handeln ist enorm groß gewesen!

Die Organisation nahm schnell konkrete Züge an. Die AUDI AG war bereit, Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen - herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen der Bereiche SG und SD! Der Malteser Hilfsdienst e. V. konnte als Kooperationspartner gefunden werden, ein Profi im Bereich der humanitären Hilfe - Dank insbesondere an Christian Alberter!

Viele Sachspenden und Geldspenden trafen ein. Die erste Aktion konnte am Freitag, den 11.3.2022 gestartet werden, weitere Aktionen wurden am 18.3. und am 23.4. durchgeführt


 Die Ergebnisse der bisherigen Hilfsaktionen - ein Fazit 

Rückfahrt am 19.3. Flüchtlinge aufgenommen
Wir konnten insgesamt 98 Flüchtlinge in Sicherheit bringen, waren mit sehr berührenden Schicksalen konfrontiert, haben unglaubliche Eindrücke und Erfahrungen gesammelt

Welche Bilder bewegen uns sehr?
Mütter, die stark und konzentriert den Blick in die Zukunft richten und sehr bemüht sind, ihre Kinder zu retten. Keine weinenden Kinder - weder im riesigen Flüchtlingszentrum noch in den Fahrzeugen. Die Kinder sind einerseits so erschöpft und andererseits so voller Anspannung, dass sie verstummen. Bilder, die sich einprägen.

Eine Fahrt direkt zur Grenze: Erst viel Blaulicht von Polizei und Krankenwagen an Absperrungen. Dann auf Feldwegen weiter, in der Nähe der Grenze sind Militärzelte mit polnischen Soldaten vor einem offenen Feuer sitzend zu sehen. Ein unglaubliches Bild - Vorhof zur Kriegshölle ein paar 100 Kilometer entfernt.

Zeichen der Dankbarkeit: Auf den Rückfahrten passiert es öfters, dass polnische Fahrzeuge direkt vor dem ersten Fahrzeug unserer Konvois einscheren und kurz das Warnblinklicht einschalten oder rechts-links-rechts-Blinken. Ein Zeichen der Dankbarkeit an die Flotte deutscher Fahrerinnen und Fahrer - wunderbar.

Vielen Flüchtlingen haben wir Sicherheit geboten und menschliche Nähe vermittelt. Bereits bei unserem ersten Einsatz, haben wir als Audi Kolleginnen und Kollegen gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst und der Seebrücke Eichstätt unermüdlichen Einsatz bis zur völligen Erschöpfung gezeigt. Beeindruckend welch Engagement hier jeder Einzelne bereit war, zu leisten.

Eine weitere prägende Erfahrung: Hilfe und Mitgefühl kann auch manchmal ein Stück weit überfordern - und steht dann der beeindruckenden Stärke der Betroffenen gegenüber.

Die meisten Flüchtlinge können an private Unterkünfte vermittelt werden. Einen Teil mussten wir leider in Auffangzentren in München bzw. in Ingolstadt übergeben. Diese sind als Zwischenlösung erforderlich, für eine adäquate Unterbringung und Versorgung aber nicht geeignet. Deswegen ist die Bereitstellung weiteren Wohnraums für die Ukrainerinnen und Ukrainer weiterhin so wichtig.

Wir hoffen inständig, dass dieser grausame Krieg, der so viele Menschenleben fordert, bald endet. Viel zu viele Menschen haben bereits jetzt einen furchtbar hohen Preis bezahlt, das Leben oder Angehörige verloren, wurden verletzt, mussten ihre Wohnungen und Heimat verlassen. Soldaten auf beiden Seiten haben für eine imperiale Ideologie ihr Leben gelassen oder Grausames erlebt. Es reicht.

 Die erste Hilfsaktion am 11. und 12. März 2022

Wir haben 36 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht.

Freitag, 4 Uhr: Start des Konvois, nachdem am Tag zuvor Hilfsgüter geladen wurden. 5 VW Caravellen, 1 VW Caddy Cargo, die von der AUDI AG zur Verfügung gestellt wurden, ein privater VW Caravelle, ein Begleitfahrzeug und ein Einsatzfahrzeug des Malteser Hilfsdienstes machen sich auf den Weg.

Freitag, 19 Uhr: Ankunft nach 15 Stunden Fahrt am Zielpunkt, eines der größten Auffangzentren an der polnisch-ukrainischen Grenze. Zu dem Zeitpunkt hat die große Welle an Geflüchteten an diesem Tag das Zentrum schon passiert.

Was finden wir vor? Flüchtlinge und abholende Fahrer:in müssen sich dort registrieren. In diesem Auffangzentrum wird trotz der Massen versucht, sehr strukturiert vorzugehen, genaue Angaben, wo man Hilfsgüter abladen soll. Deutlich unstrukturierter ist die Bündelung der Flüchtenden. Zum Glück treffen wir vor Ort Ivanka, eine Kanadierin mit ukrainischen Wurzeln, die extra zum Helfen von Kanada nach Polen geflogen war.

Sie hilft maßgeblich bei der Kommunikation, und berät die Flüchtenden, ob es sich gerade um ein sicheres Fahrzeug handelt oder nicht - vor allem, da mehrheitlich Frauen, mit ihren Kindern in nur von Männern besetzten Fahrzeugen einsteigen. Ivanka baut die Brücke des Vertrauens.

Es sind zunächst nur einzelne Geflüchtete vor Ort. Deswegen entscheiden wir uns gemeinsam, den Konvoi aufzulösen und je nach Bedarf zurück zu fahren. Die ersten Geflüchteten: Eine Frau mit ihrer etwa 10 Jahren alten Tochter und ihrer Katze.

Die Mannschaft von zwei Fahrzeugen kann sich nach der Registrierung der Geflüchteten auf den Weg nach Deutschland machen.

Wir lernen eine Frau kennen, die gerade über die Grenze gekommen ist und ihre Tochter vermisst. Sie weiß, dass ihre Tochter mit einem Zug an der polnisch-belarussischen Grenze - rund 300 km von uns entfernt - in der Nacht eintreffen müsste. Zwei Fahrer eines Busses erklären sich bereit, sich auf eine weitere Reise zu begeben, um mit ihr an diesen Ort zu fahren und die Tochter zu suchen.

Zwischenzeitlich ist ein Bus mit Ivanka direkt an die Grenze gefahren, um die Lage zu sondieren. Unglaubliche Bilder prägen sich uns ein: Polnisches Militär, sitzend am Lagerfeuer vor ihren Zelten in schlimmer Erwartung auf das, was kommen kann.

Die anderen warten zunächst noch, versuchen in den VW Caravellen ein bisschen Schlaf zu finden.

Freitag, kurz vor Mitternacht: Uns erreicht eine Nachricht von Jana, dass an einem anderen Ort, ca. 40 Min. von uns entfernt, Flüchtlinge eingetroffen seien. Daraufhin fahren zwei Caravellen los, Ivanka ist mit dabei. Nach Verhandlung mit der Polnischen Polizei könnenn wir dort zwei größere Familien aufnehmen.

Es ist 2 Uhr nachts. Die zwei Fahrzeuge starten nach Deutschland.

Samstag, 4:20 Uhr: Ivanka steigt aus, um in einem Hotel in Krakau zu übernachten. Ihre erste Nacht in einem Hotel seit einer Woche! Zuvor nur stundenweises Schlafen in Fahrzeugen am Flüchtlingszentrum. Eine beeindruckende Frau mit einem unglaublichen Engagement!

Die zwei Fahrer, die den Cargo-Caddy mit Hilfsgütern gefahren haben, können derweil im Schlafsaal der Flüchtlinge ausruhen. Es ist laut, an Schlaf ist nicht zu denken, nach 2 Stunden fahren auch sie nach Deutschland los.

Andere Fahrer haben eines der wenigen Hotelzimmer bekommen und können schlafen. Sie sammeln am Samstag-Vormittag Flüchtlinge ein, haben den Kontakt zu einer Frau zugewiesen bekommen, die noch auf der Flucht ist. Online (Live-Standort per What's App) können sie verfolgen, wie sie über die Grenze geht, in den Bus steigt, zum Aufnahmezentrum kommt. Die Frau wird aufgenommen, die letzten Busse treten ihre Rückfahrt an.

Sonntag, 3 Uhr: Der letzte Bus trifft in Ingolstadt ein - Stau auf der Autobahn.

Eine Momentaufnahme der Schicksale

wir haben ein Flüchtling fotografiert

Fahrzeug 1:
Swetlana aus Kiew, 58 Jahre alt, mit ihren beiden Töchtern und deren beiden Kindern, Junge 7 Jahre, Schwester 6 Jahre alt. Übergabe an Verwandte in Schwabach.

Fahrzeug 4:
Großeltern mit Tochter zwei Enkelkindern, einer weiteren Tochter und Hund - Übergabe im Ankerzentrum Regensburg.

Malteser-Einsatzwagen:
Mutter mit Sohn (16 Jahre) und Hund und ein Junge ohne Familie (16 Jahre) in Dresden der Bahnhofsmission übergeben, Zielort Düsseldorf

Fahrzeug 7:
Ein Ehepaar mit Baby (er aus Armenien) - Übergabe Schwabach.
Weiter eine Frau mit zwei kleinen Kindern - Helfer Christian berichtet: "Marina erzählte mir von Ihrem Mann, welchen Sie zurücklassen musste. Berichtete von 4 Tagen und vier Nächten, in welchen sie und Ihre Kinder bei deutlichen Minusgraden größtenteils zu Fuß in Richtung Polen unterwegs waren, zeigte Bilder ihres Dorfes, welches zum Zeitpunkt Ihrer Flucht schon mitten in den Kampfhandlungen verstrickt war. Unglaublich dies so unmittelbar zu erfahren."...
"Die Umarmung vom Marina, ihre Tränen und dieses so unglaublich tiefe "thank you" werde ich nie vergessen."
Marina und ihre Kinder werden zu Verwandten nach Augsburg gebracht.

Fahrzeug 6:
Die von der Mutter gesuchte Tochter ist gefunden und aufgenommen!!! Insgesamt dann drei Frauen, Zielort Hof

Fahrzeug 3:
Zwei Rentner nach Nürnberg in einer Künstleratelierwohnung untergebracht, ein Ehepaar zu ihrer Tochter nach Bayreuth und eine Frau mit ihrem Sohn nach Langenbruck gebracht

Derweil Koordination von Angeboten für Aufnahme in Ingolstadt und Eichstätt.

Bei der Ankunft in Schwabach umarmt mich Anastasiia voller Dankbarkeit. Diese Umarmung möchte ich an alle Unterstützer weitergeben - fühlt Euch von allen Menschen umarmt, denen wir gemeinsam helfen konnten!

Und leider passiert auch das: Ivanka berichtet auch von Begegnungen am Bahnhof, wo zwielichtige Männer sehr junge Frauen gezielt ansprechen in der Annahme, dass diese alleine unterwegs sind. Ivanka ist in der Lage, diese Situationen auch aufgrund ihrer Sprachkenntnisse aufzulösen und einige Frauen vor Schlimmerem zu bewahren. Die Angst der geflüchteten Frauen, sich bei fremden Männern ins Auto zu setzen, ist mehr als nachvollziehbar.

Die Fahrerinnen und Fahrer der Fahrzeuge - Hilfsaktion 1

Das Fahrerteam 1

  • #1: Stefan Bauch, Peter Stasinski und Christian Brinkmann
  • #2: Tobias Müller und Hans-Jörg Speck
  • #3: Sascha Franke und René Schmidt
  • #4: Henning Gerbermann und Tobias Leitner
  • #5: Yannik Ecke und Soufian Belherazem
  • #6: Eike Poslednik und Kim Marranchelli
  • #7: Christian Teubner und Holger Nittel
  • #Malteser-Begleitfahrzeug: Gerhard Ruf und Lucas Straß
  • #Malteser Einsatzwagens: Thomas Fritsch, Christoph Schröter, Leo Fisch und Jana Jergl

 Die zweite Hilfsaktion am 18. und 19. März 2022

Dieses Mal möchten wir noch strukturierter vorgehen: Mehr Fahrerinnen, zusätzlich zwei Kolleginnen mit ukrainischen Sprachkenntnissen sind dabei - die entscheidende Hilfe vor Ort, um vor allem Vertrauen bei den Flüchtlingen zu schaffen. Eine Kollegin, Anna Demchenko, hat sehr gute Kontakte in die Ukraine und unterstützt uns, Flüchtlinge mit dem Ziel nach Deutschland zu organisieren.

Freitag, 7:00: Fahrzeugabholung, 6 VW Caravelle werden übernommen, Hilfsgüter geladen.

angekommen

Freitag, 19:00: Die Flüchtlinge machen sich von Lwiw aus auf den Weg. Geplantes Eintreffen: 7 Uhr am nächsten Morgen, also 12 Stunden für rund 40 km!

Freitag. 21 Uhr: Nach langer Fahrt Eintreffen am Hotel, eigentlich mehr eine Jugendherberge mit 4-Bett-Zimmern, wir genehmigen uns ein Feierabend-Bier.

Samstag, 3:00: Wenige Stunden Schlaf - wenn überhaupt. Start ab Hotel zur Grenze - alle sind dabei. Die Nachricht erreicht uns, dass die Flüchtlinge bereits am Flüchtlingszentrum eingetroffen sind. Wir sind glücklich, dass es funktioniert hat.

vor dem Flüchtlingszentrum

Samstag, 4:00: Eintreffen am Flüchtlingszentrum, Hallen mit unglaublich vielen Liegen, auf denen Flüchtlinge ruhen - wieder ein Bild und vor allem ein Geruch, der sich einprägt. Wir nehmen Flüchtlinge an Bord, eine weitere junge Frau namens Mary spricht uns an, ob wir sie mit nach Deutschland nehmen können. Sie können wir noch unterbringen, ein Ehepaar bleibt leider zurück.

Samstag, 5:30: Die Registrierung der Flüchtlinge und Fahrer:innen ist abgeschlossen. Die polnische Polizei bemüht sich sehr, das Chaos zu regeln. Die Fahrt beginnt.

Während der Fahrt laufen viele Aktivitäten. Wir haben eine Frau mit einem autistischen Kind an Bord. Es wird versucht, angemessene Unterkünfte zu finden. Eine junge, schwer krebskranke Frau mit ihrer kleinen Tochter Lisa fährt mit. Uli Martini telefoniert mit einer Ärztin und Freundin, Elke Neidlein, und weiteren Ärzten. Die handschriftlich erstellte, ukrainische Diagnose wird abfotografiert und von einem Freund ins Deutsche übersetzt. Es wird alles darangesetzt, die beste Versorgung für sie und die kleine Lisa im Krankenhaus zu gewährleisten.

Lisa
Samstag, gegen 14:00: Stopp an einer Raststätte. Es gibt gutes polnisches Essen. Unsere Passagiere werden zum Essen eingeladen und können nach Tagen der Flucht endlich etwas Normalität genießen. Die kleine Lisa kuschelt sich an ihren großen Stoffhund und schläft im Auto.

Samstag, ab 19 Uhr: Die Fahrzeuge mit Passagieren treffen bei Familien in Ingolstadt oder im Aufnahmezentrum in München ein.

Schicksale, die uns besonders berühren

Marina, die schwer erkrankte Frau, tut alles, um ihre kleine Tochter Lisa in Sicherheit zu bringen und ihr eine Zukunft ohne Krieg und Zerstörung zu ermöglichen. Nach unglaublich vielen Aktivitäten wird sie gut untergebracht und auch medizinisch versorgt.

Die junge Mary, die nach Berlin fahren möchte, frage ich, was sie vorhat, wo ihre Familie ist. Sie bekommt Tränen in die Augen und es verschlägt ihr die Sprache. Von Palina erfahre ich, dass sie von ihrer Familie dazu gebracht wurde, sich zu retten. Ihre Familie bleibt zurück.

Fahrzeug 1: Mutter mit 2 Kindern und ihre Mutter aus Lubov werden zu einer lieben Familie in Ingolstadt gebracht. Als wir dort ankommen, öffnet sich die Tür, es riecht lecker nach frisch gebackenen Kuchen, das Haus erstrahlt in warmen Licht und es herrscht eine wunderbar, herzliche Atmosphäre. Ich werde von der Mutter umarmt. Marina und Tochter Lisa aus Chernihiv, werden als erstes in das Krankenhaus Ingolstadt gebracht.

Fahrzeug 2: Aus Kiew: Ein Mann mit Tochter und ihrer älteren Nachbarin (einer Bilderbuch-Oma). Es ist kaum auszumalen, was ihnen in Kiew alles passiert ist. Ihr Gepäck bestand ausschließlich aus Plastiktüten mit schnell zusammengesammelter Kleidung. Sie wollen zunächst nach München, wo wir sie am Samstag im Aufnahmezentrum verabschieden. Ab Sonntag vorrübergehende Unterbringung in Garmisch in einem ehemaligen Seniorenheim. Sie sind etwas aufgetaut. Aus Winnyzja geflüchtet (liegt zwischen Kiew und Moldawien): Eine Großmutter mit ihren beiden Enkelkindern (2 Mädchen). Großmutter versucht die beiden Mädchen freudig zu unterhalten, die Stimmung etwas zu heben. Die beiden Mädchen sprachen ein wenig Englisch. Sie erzählten uns von ihrem Reiseziel, ihrem Onkel in Gent (Belgien). Übergabe in München. Wichtig war den dreien jedoch, schnellstmöglich zu ihren Eltern und der Katze Mia zurückzukehren.

Fahrzeug 3: Mutter mit zwei Kindern, seit 10 Tagen! auf der Flucht aus Charkiw. Übergabe am Zielort Ankerzentrum München. Mary am HBF Dresden in den Zug nach Berlin gesetzt. In Berlin wird sie von Freunden in Empfang genommen (ein kurzes Video als Beweis wird uns zugesendet). Ältere Dame mit ihrer Tochter. Übergabe am Zielort Ankerzentrum München.

Fahrzeug 4: Mutter mit 10-jährigen Sohn aus Charkiw geflohen. War Konditorin und führte ein unbeschwertes Leben. Nach 4-tägiger Flucht bei einer großartigen Familie in Ingolstadt untergekommen, die sie herzlich aufgenommen hat. Ihre Stieftochter ist mit ihrer 6-jährigen Tochter in Charkiw zurückgeblieben, da sie schwer beeinträchtigt ist und im Rollstuhl sitzt. Die Flucht haben sie sich nicht zugetraut. Eine weitere Mutter und ihr 6-jähriger, geistig eingeschränkter Sohn, wurde ebenfalls von einer engagierten Familie vorübergehend in Ingolstadt aufgenommen. Auch ihr Mann ist - wie alle anderen - in der Ukraine zurückgeblieben. Wenn sie mit ihm telefoniert, sind Raketeneinschläge zu hören. Den ausführlichen Bericht der Erlebnisse werden wird in Kürze auf einer gesonderten Seite abgelegt.

Fahrzeug 5: Drei Familien, jeweils Mutter & Tochter. Ludmilla & Oskana aus Kiew, Inna & Daria und Helena & Christina kommen aus Donetsk. Die Familien werden in das Auffangzentrum München gebracht.

Fahrzeug 6: Mutter mit 2-jährigem Kind aus Kiew werden von einer Familie in Ingolstadt aufgenommen. Weitere 2 Frauen mit autistischem Kind aus Kiew werden in das Flüchtlingszentrum München gebracht.

Alle Fahrerinnen und Fahrer, alle Helferinnen sind bis zur Belastungsgrenze engagiert dabei und glücklich, aktiv helfen zu können.

Wir haben so viel Dankbarkeit erleben dürfen, die wir an all die Unterstützer:innen und Spender:innen weitergeben möchten!

Wir alle haben gemeinsam jetzt1zeichen gesetzt - dass das Schicksal der Ukrainer:innen uns berührt!

Die Fahrerinnen und Fahrer der Fahrzeuge - Hilfsaktion 2

Die Fahrer

  • #1: Martina Pflieger, Palina Vasilniuk und Christian Brinkmann
  • #2: Michaela und Peter Hirschfeld
  • #3: Thorsten Pohl und Konrad Löffler
  • #4: Daniela Bareiß und Bastian Kaltofen
  • #5: Jan Bittner und Daniel Neidlein
  • #6: Aswin Mehra,Georg Tentrop und Elena Skragina

 Die dritte Hilfsaktion vom 22. und 23. April 2022

29 Menschen, zum großen Teil aus Mariupol, können wir in Sicherheit bringen

Nachtfahrt

Diesmal dürfen wir viele Menschen aus Mariupol nach Deutschland bringen. Menschen, die ihre Stadt und ihr zuhause verloren haben. Menschen, deren Erzählungen und Bilder den Krieg fühlen lassen und für den Moment die Zeit stehen lassen.

Die Fahrerinnen und Fahrer sowie die von der AUDI AG zur Verfügung gestellten Fahrzeugen kommen bei dieser Hilfsaktion größtenteils aus dem Werk Neckarsulm.

Caiman

Neben den 29 Ukrainerinnen und Ukrainern können wir auch eine Katze und 2 Hunde an Bord nehmen.

Schicksale, die uns besonders berühren

So die Geschichte der 39 jährigen O., die mit ihren zwei Söhnen (4 und 8 Jahre alt) und einem Herzleiden vier lange Wochen durch die Ukraine in Richtung polnischer Grenze flüchtet. O. spricht gut Englisch und so kann sie uns Ihre Geschichte erzählen.

Caiman

Ihr dritter Sohn und ihr Mann bleiben in Mariupol zurück, damit der Sohn weiter die Schule besuchen kann. Die dreiköpfige Familie brach Mitte März in Mariupol auf und schlug sich von nun an über vier Wochen durch die Ukraine. Mal mit einem Auto, mal mit dem Bus und viel zu oft zu Fuß. Immer wieder wird die Route durch Feuergefechte unterbrochen und die Familie muss Ausweichrouten in Richtung Freiheit suchen. Geschlafen wird bei Bekannten, in Flüchtlingsstationen oder auch mal im Freien. Nach vier traumatisierenden Wochen schafft es O. und ihre beiden kleinen Söhne dann an die ukrainisch / polnische Grenze.

Wir können sie aufnehmen und nach Ingolstadt bringen. In der Nacht unserer Rückreise wird O. vierzig Jahre alt. Die Ukrainerinnen und Ukrainer, die Fahrerinnen und Fahrer des ganzen Konvois singen ihr um 0:15 auf einer Raststätte ein Geburtstagslied, wir überreichen ihr noch ein zuvor organisiertes Geschenk. Die junge Mutter kann diesen Moment emotional gar nicht verarbeiten. Sie ist müde, erschöpft und alle Tränen sind bereits verflossen. Bei der Verabschiedung in Ingolstadt umarmt sie uns nochmals und flüstert einem unseren Helfern ins Ohr wie unglaublich traurig aber dankbar sie sei.

Aleksej, ein sportlicher großer Mann, der in die 11 Klasse ging und leidenschaftlich gerne Basketball spielt, hat 4 Tage vor Kriegsbeginn seinen 17-ten Geburtstag mit seinen Freunden unbeschwert gefeiert. Auch er kann sehr gut Englisch sprechen und ist daher unser Sprachrohr zu seiner ukrainischen Familie.

Während eines Zwischenstopps auf der Autobahn in Polen, in sicherer Entfernung zum Krieg, sieht die Mutter von Aleksej den Namen einer polnischen Stadt und ist sichtlich gerührt und erleichtert. Sie nimmt ihren Sohn in den Arm und sagt, dass Sie glücklich ist, endlich in Sicherheit zu sein. Sie zeigen uns Bilder von der Schule, die Aleksej besucht hat, sowie von ihrem Zuhause. Alles ist völlig zerstört und unbewohnbar. Sie hatten sich 3 Wochen zuvor in einem Keller in Mariupol versteckt, hatten nichts zu trinken und mussten daher Schnee schmelzen, um ihren Durst zu stillen, zum Heizen verbrannten sie Möbelstücke – kaum vorstellbar!

Angekommen in Ingolstadt haben wir uns umarmt und gedrückt. Aleksej sag: „Thank you for everything“. Dies ist ein bewegender Moment für uns alle.

Die Fahrerinnen und Fahrer der Fahrzeuge - Hilfsaktion 3

  • #1: Tilo Stutz, Palina Vasilniuk und Christian Brinkmann
  • #2: Romy und Marcus Benz
  • #3: Lila Renz, Sebastian Schmitt und Jörg Wiebrecht
  • #4: Vitali Weizel und Michael David
  • #5: Jasmin Lukas und Christian Teubner

 Das Organisationsteam

  • Organisation (unermüdlich in den letzten Wochen und Tagen): Ulrike Martini
  • Initiator und Organisation: Christian Brinkmann
  • Organisation: Martina Pflieger, Palina Vasilniuk, Stephanie Holla
  • und die vielen anderen Menschen , die unterstützt und geholfen haben und damit diese Aktion ermöglicht haben

 Der Bericht in der Audimobil im März 2022

 Links

  Das Interview mit Ivanka in Globalnews, Kanada

 jetzt1zeichen - Dank an Euch alle!

Email us: info@jetzt1zeichen.de

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